Geschichte

Der Braunschweigische Geschäftsmann (Schuhe) Walter Siebenhaar hatte eine starke persönliche Bindung zu Tieren. In seinem Schuhgeschäft Kattreppeln hielt er eine kleine Tiersammlung. Die Bilder stammen aus seinem Buch „Erlebte Tierwelt“.

1965 öffnete Siebenhaar seinen Zoo in Stöckheim dem Publikumsverkehr. Der 1,4 ha große Siebenhaar-Zoo wurde 1964 als Hobbyhaltung gegründet und beherbergte anfangs größtenteils domestizierte Tiere.

1968 Günter Pietsch erwarb den Zoo und betrieb ihn als Privatfirma unter dem Namen “Zoologischer Garten Braunschweig-Stöckheim”. Die Zahl der exotischen Tierarten wurde erweitert. Zeitweise befanden sich über 500 Tiere im Zoobestand. Am 04.10.1968 erhielt der Zoo die Anerkennung als kulturelle Einrichtung vom niedersächsischen Kultusministerium.

1972 Errichtung des Huftierstalls, dem bislang größten Stallgebäude im Zoo, mit Hilfe eines privaten Sponsors.

1973 Aus wirtschaftlichen Gründen verkaufte Günter Pietsch den Zoo an die “Zoologischer Garten Braunschweig-Stöckheim GmbH”, blieb aber Geschäftsführer. Geschäftsanteile hielten mehrere Braunschweiger Bürger und Firmen. Trotz öffentlicher Subventionen von 1973 – 1976 hatte der Zoo wirtschaftliche Probleme.

1978 Die derzeitigen Inhaber Edith und Uwe Wilhelm erwarben den Zoo. Fortan wird er unter seinem heutigen Namen „Arche Noah Zoo Braunschweig” privat ohne öffentliche Zuschüsse als „Uwe Wilhelm GmbH” von der Familie Wilhelm betrieben. Ein stetiger Um- und Neubau der veralteten Gehege ist gefolgt.

1986 wurde das Bauernhaus mit Hühner- und Ziegenstall sowie anschließendem Streichelgehege fertiggestellt.

1988 wurde das Pumagehege, heute mit Berberaffen besetzt, fertiggestellt.

1989 wurde ein neues Luchsgehege, heute mit Nasenbären besetzt, fertiggestellt.

1994 Die Eulenvolieren wurden komplett erneuert.

1996 Das Zoogelände wurde um 1,5 ha auf insgesamt 2,9 ha erweitert. Kurzzeitig stand diese Erweiterung in weiter Ferne, da es zur Diskussion stand die komplette Fläche, inklusive der schon bestehenden Zoofläche als Bauland zu nutzen. Glücklicherweise konnte das u.a. durch die Mithilfe der Stadt Braunschweig verhindert werden. Der Bau eines Menschenaffenhauses wurde begonnen, dieser stand aber nach dem Tod der im Zoo lebenden Schimpansen als Rohbau ca. 15 Jahre still.

1998 Im Juni zogen zwei Geparde in die auf dem Neuteil errichteten Gehege ein.

2001 Von der Stadt Braunschweig wurde der neue Parkplatz auf der Ostseite des Zoos angelegt und dem Zoo bereit gestellt.

2002 Im September wurde das neue Eingangsgebäude eröffnet. Es enthält die neue Kasse, ein Restaurant, neue Toiletten und das Büro des Zootierarztes. Das angrenzende Waschbärgehege wurde erweitert und ein Schildkrötenteich neu angelegt.

2005 Im Juli wurde im Eingangsbereich die neue Terrasse im afrikanischen Stil mit neuem Spielplatz und mit einem Gehege für Riesenmeerschweinchen, heute Außenvoliere für die Totenkopfaffen, eröffnet.

2006 Die wegen Vogelgrippe verordnete Aufstallpflicht für Geflügel wurde zur Renovierung der Ententeiche an der Westseite genutzt. Eine begehbare Storchenwiese entsteht. Am Westende wird auf der Fläche des alten Parkplatzes eine 15 x 30 m große Gerätehalle erbaut.

2007 Das Nasenbärengehege wird umgebaut in ein Freigehege und erhält die die dreifache Fläche. An der Terrassse wird ein Freigehege mit Glashaus für die Lisztaffen, heute mit Totenkopfaffen besetzt, fertig gestellt.

2010 Das neue Freigehege für die Weißrüsselnasenbären wird fertiggestellt und somit auch ein weiterer Abschnitt auf dem Neuteil des Zoos. (Meldung vom 14.10.2010)

2011 Die Weißbüscheläffchen, heute mit Goldkopflöwenäffchen besetzt, erhalten eine neue Netzvoliere, die das bisherige Außengehege um das dreifache vergrößert. (Meldung vom 25.05.2011)

2012 Umbau des Papageienhaus an der Hinterseite des Pony- und Kamelstalls zum begehbaren kleinem Urwaldhaus.

2013 Im März wurde das kleine Urwaldhaus, momentan besetzt mit Beos, Rotohrbülbüls und Strausswachteln, fertiggestellt. (Meldung vom 17.03.2013)

2013 Im April wurde am Spielplatz, nahe des Eingangsbereichs, ein acht Meter hoher Kletterturm mit Tunnelrutsche eröffnet. (Meldung vom 12.04.2013)

2013 Im Juni wurde für die Lisztaffen, momentan mit Totenkopfaffen besetzt, gegenüber des Spielplatzes am Eingang, eine neue Außenvoliere errichtet.

2015 Im Juni wurde die Übernetzung und Erneuerung des Untergrabungsschutzes der Murmeltieranlage fertiggestellt.

2016 Im Juni wurde die neue Graupapageien-Voliere mit Schwarzköpfchen und Kap-Borstenhörnchen am noch im Bau befindlichen Löwenhaus eröffnet. (Meldung vom 19.06.2016)

2016 Im September wurden die Umbaumaßnahmen der alten Graupapageien-Voliere in eine Baumstreifenhörnchen-Voliere fertiggestellt.

2017 Im Juni wurden auf dem Spielplatz am Streichelhof 3 große Kletterbaumhäuser errichtet.

2017 Im Oktober wurde das interaktive „Mysteriöse Mäusehaus“, das mit Farbmäusen besetzt ist, eröffnet.

2020 Erstmals in der Geschichte musste der Zoo aufgrund der Corona-Verordnungen im Frühjahr für 49 Tage schließen.

2020 Im August wurde ein neuer Teilbereich mit einem begehbaren Zwergmangustenhaus eröffnet, in dem sich auch ein Terrarium mit Königspythen befindet. Außerdem befindet sich in dem Teilbereich noch das Außengehege für die Zwergmangusten, sowie ein kleiner Schauteich mit Goldfischen und anderen Karfenartigen.

2021 Am 8. März dürfte der Zoo nach 126 Tagen Schließung aufgrund der Corona-Verordnungen unter Einschränkungen für Besucher wieder öffnen.

2021 Im Mai wurd die Vergrößerung des Baumstachler- und Fleckenskunkgeheges fertiggestellt. Zusätzlich ziehen dort noch Waldmurmeltiere ein.

2021 Ende September wurde die Erweiterung für die Afrika-Voliere fertiggestellt. Ein Teilbereich der Voliere lässt sich nun begehen und so können Graupapageien, Schwarzköpfchen, Borstenhörnchen und Schliefer ohne Begrenzung beobachtet werden.