(Meldung vom 05.05.2020)

Nach über sieben Wochen Schließung des Zoos ist es nun endlich soweit und wir dürfen am Mittwoch, den 06.05.2020, für euch wieder unsere Tore öffnen!

Natürlich gelten bei uns auch die überall bekannten Hygiene- und Abstandsregeln im Zoo. Die genauen Regeln, Verhaltensweisen und auch Einschränkungen findet ihr hier:

  • Über Facebook, Instagram und Google informieren wird euch, falls es zu voll sein sollte.
  • Es ist keine Voranmeldung nötig! Es wird nach der Reihe reingelassen!
  • Zahlt nach Möglichkeit bargeldlos
  • Bitte der Wegeführung am Eingang, am Ausgang und im Zoo folgen; Mindestabstand 1,50m; haltet euch bei Schlangenbildung bitte den entsprechenden Abstand ein
  • Der Spielplatz ist unter Aufsicht und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen für Kinder bis 12 Jahre nutzbar
  • bildet keine Gruppen
  • Haltet euch an die geltenden Abstands-, Hygiene- und Verhaltensregeln und an die Empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen ein
  • Maskenpflicht an der Kasse, sowie im Café/Shop, im Imbiss, am Waffelwagen, in den Tierhäusern und auf den Toiletten; Desinfektionsmittel bzw. Händewaschgelegenheiten stehen an den Toiletten am Eingang, im Imbiss und am Streichelhof zur Verfügung
  • In Außenbereichen ist das Tragen von Masken erwünscht, jedoch nicht zwingend erforderlich

Bitte habt Verständnis, dass es während des Betriebs noch zu Einschränkungen, Änderungen und/oder Umbaumaßnahmen kommen kann. Wir bitten euch an alle Regeln zu halten.

Euer ZOO BRAUNSCHWEIG-Team und Familie Wilhelm

(Meldung vom 16.04.2020)

Unsere Waschbären müssen doch noch weiter auf euch warten. Zoologische Einrichtungen werden laut der offiziellen Beschlussfassung der Bundesregierung vom 15.04.2020, anders als in vielen Medien berichtet, auch ab dem 20.04.2020 weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen bleiben müssen. Die Öffnung ab dem 20.04.2020 stand nur zur Diskussion, wurde jedoch nicht umgesetzt! Sobald wir andere offizielle Informationen der zuständigen Behörden zur Wiedereröffnung haben, werden wir euch natürlich umgehend benachrichtigen. Wir halten die Stellung! Danke, dass ihr uns so toll mit Patenschaften, Spenden und Ideen unterstützt.

(Update vom 20.04.2020)

Viele Leute fragen uns, ob wir ab Montag, dem 20.04.2020, wieder geöffnet haben. Doch leider müssen wir euch enttäuschen, da nach der niedersächsichen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17.04.2020 u.a. Zoos bis einschließlich höchstwahrscheinlich zum 6. Mai geschlossen bleiben müssen. Teilweise dürfen Zoos und Tierparks zwar ab 20.04.2020 wieder öffnen, aber das gilt nicht für Niedersachsen, sondern u.a. nur für Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Gerne würden wir euch mit Einlass-Einschränkungen sowie Hygiene- und Abstandsmaßnahmen wieder begrüßen, um so ein wenig unsere Umsatzeinbußen reduzieren zu können. Das muss aber noch warten!

Hier findet ihr die offiziellen Beschluss Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020

Weiter dazu die Anlage 1: Grobübersicht über fortbestehende Maßnahmen aus früheren Beschlüssen Anlagen

(Meldung vom 21.03.2020)

Dem Erlass der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus entsprechend, schließt der Zoo Braunschweig vom 17. März 2020 bis auf Weiteres.

Wir werden euch in der nächsten Zeit über Instagram und Facebook weiterhin an unserem Zooleben teilhaben lassen!

Als Privatbetrieb ohne öffentliche Zuschüsse trifft uns diese Entscheidung, so sinnvoll und nachvollziehbar sie auch ist, natürlich hart.
Gerade jetzt nach der Winterzeit mit weniger Einnahmen sind wir auf unsere Besucher und finanzielle Mittel angewiesen um alle laufenden Kosten und Investitionen begleichen zu können.

Unsere Tiere sind unsere Berufung! Sie brauchen auch in der kommenden Zeit Futter, Pflege und medizinische Versorgung, die zur jeder Zeit gewährleistet sein muss.

Wenn ihr uns in dieser schweren Zeit unterstützen wollt, schließt eine Tierpatenschaft über unsere Homepage unter https://zoo-bs.de/patenschaften/ ab

oder spendet direkt per PayPal an info@zoo-bs.de

bzw. uns direkt über unser Patenschafts- und Spendenkonto

IBAN DE51 2505 0000 0150 2964 08

BIC NOLADE2HXXX

Da wir viele Exoten und Spezialfresser im Zoo haben, bitten wir von Futterspenden abzusehen. Viele Futterarten, die wir für unsere Tiere brauchen, bekommen wir nur bei speziellen Zoofutterlieferanten.

Wir danken euch allen und hoffen, dass alle gut und gesund durch diese Krise kommen werden!

Euer Zoo Braunschweig-Team und die Familie Wilhelm

Python regius

Verwandtschaft: Reptilien > Schlangen > Pythonartige > Pythons > Eigentliche Pythons

Verbreitung: West- und Zentralafrika

Lebensraum: Regenwald, ebenso Savanne und landwirtschaftlich genutzte Gebiete

Lebensweise: dämmerungs- und nachtaktiv

Größe: ca. 80 bis 150 cm Kopf-Rumpf-Länge; in Ausnahmefällen bis 2 m

Gewicht: ca. 1 bis 3 kg

Geschlechtsreife: ca. mit 3 bis 5 Jahren

Lebenserwartung: bis zu 40 Jahre

Nahrung: kleine Säugetiere und Vögel

Wissenswert: Königspythons legen 3 bis 14 Eier, die Eiablage erfolgt in Bauten von Nagetieren oder Schildkröten. Den Tag verbringen die Tiere meist versteckt in Termitenhügeln oder Nagertierhöhlen. Junge Königspythons klettern gern, ältere Tiere sind überwiegend bodenbewohnend. Der englische Name „Ball Python“ bezieht sich darauf, dass sich die Schlange bei Bedrohung oft eng zusammenrollt, wobei der Kopf innen liegt und so durch die Körperschlingen geschützt ist.

Nach Weltnaturschutzunion als “nicht gefährdet” eingestuft

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Helogale parvula

Südliche Zwergmanguste

Verwandtschaft: Säugetiere > Raubtiere > Katzenartige > Mangusten > Zwergmangusten

Verbreitung: östliches und südliches Afrika von Äthiopien und Somalia bis ins nördliche Südafrika und westwärts bis Angola und Namibia.

Lebensraum: Savannen, lichte Wälder und Buschländer

Lebensweise: tagaktiv, in Gruppen bis 30 Individuen

Größe: ca. 16 bis 23 cm Kopf-Rumpf-Länge; plus ca. 14 bis 19 cm Schwanzlänge

Gewicht: ca. 210 bis 420 g

Lebenserwartung: in freier Wildbahn bis 14 Jahre; im Zoo bis 17 Jahre

Nahrung: Allesfresser u.a. Insekten wie Käfer und Termiten, auch
Spinnen, Eier und kleine Wirbeltiere aber auch Früchte

Feinde: Greifvögel

Wissenswert: Südliche Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangustenarten. In der Nacht ruhen sie gemeinsam in unterirdischen Bauen, in Felsspalten oder in Termitenhügeln, am Morgen verlassen sie ihren Schlafplatz und kehren vor Sonnenuntergang dorthin zurück. Gruppen bestehen aus durchschnittlich 9 bis 12 Tieren, es können aber auch bis zu 30 sein. Üblicherweise pflanzen sich nur dominante Weibchen fort, die Fortpflanzung der untergeordneten Tiere wird unterdrückt. Die Trächtigkeitsdauer beträgt sieben Wochen, die Wurfgröße bis zu sechs, üblicherweise aber zwei bis drei.

Nach Weltnaturschutzunion als “nicht gefährdet” eingestuft

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Nasua narica

Weißrüsselnasenbär

Vewandtschaft: Säugetiere > Raubtiere > Hundeartige > Kleinbären > Nasenbären

Verbreitung: Mittelamerika und südliche USA

Lebensraum: häufig in Wäldern zu finden, bewohnt dabei aber unterschiedliche Habitate, von Tropen- bis Gebirgswälder

Ernährung: Kleine Wirbeltiere, Insekten, Früchte, Eier, Aas, Spinnen, Skorpione

Feinde: Greifvögel, Schlangen, Raubkatzen wie Pumas, Jaguarundis und Jaguare

Wissenswert: Nasenbären sind die einzigen Bären, die gesellig leben. Eine Gruppe besteht aus Weibchen mit ihren Jungen. In der Paarungszeit wird nur ein Männchen in die Gruppe aufgenommen und danach wieder vertrieben. Bei Bedrohung verteidigen mehrere Weibchen die Gruppe, während die übrigen Gruppenmitglieder auf Bäume flüchten. Auffällig ist die rüsselartig verlängerte Schnauze, die zum Suchen von Nahrung im Boden dient. Die Nasenbären gehören ebenso wie unsere Waschbären im Zoo zu der Familie der Kleinbären. Unsere Weißrüsselnasenbären teilen sich ihr Gehege mit den Streifenskunks.

Steckbrief: Lebensdauer: bis 14 Jahre (Höchstalter in menschlicher Obhut: über 17 Jahre); Tragzeit: 70 bis 77 Tage; Jungtierzahl: 2 bis 7; Säugezeit: 4 bis 5 Monate; Gewicht: 3,5 bis 6 kg; Kopfrumpflänge: ca. 40 bis 67 cm; Schwanzlänge: ca. 32 bis 70 cm; Geschlechtsreife: mit 2 Jahren.

Nach Weltnaturschutzunion (noch) nicht gefährdet. Der Bestand nimmt ab.

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(Meldung vom 18.01.2020)

Der ZOO BRAUNSCHWEIG ist erneut Bronzesponsor des „Zootier des Jahres 2020“

Wenn einem Star sein Talent zum Verhängnis wird

Der Beo ist das Zootier des Jahres 2020

Es ist ihre Stimme, die den Vögeln das normale Leben schwer macht: Weil Beos sogar besser sprechen und imitieren können als so mancher Papagei, sind die Tiere besonders im asiatischen Raum vielgehandelte Objekte. Meist fristen sie ihr Dasein nach dem Wegfangen aus den heimischen Wäldern als Haustiere alleine in kleinen Käfigen. Hinzu kommt, dass Beos in manchen Ländern als Delikatesse gelten. Somit sind die Bestände in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen; einige Arten stehen heute kurz vor der Ausrottung. Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) den Beo zum „Zootier des Jahres 2020“ ernannt. „Beos verschwinden sowohl in ihrem asiatischen Lebensraum, als auch in Europäischen Zoos still und leise. Mit der Ernennung zum „Zootier des Jahres 2020“ möchten wir zusammen mit der Unterstützung unserer Kampagnenpartner und der Zoogemeinschaft Lobbyarbeit und ganz konkreten Artenschutz für diesen besonderen Vogel betreiben“, sagt Dr. Sven Hammer, 1. Stellvertretender Vorsitzender der ZGAP. 

Weitergehende Informationen finden sie hier.

Bubo virginianus

Verwandtschaft: Vögel > Eulen > Eigentliche Eulen

Verbreitung: Nordamerika außerhalb der Arktis und einige Regionen Mittel- und Südamerikas

Lebensraum: offene Landschaften mit Bäumen, Waldränder oder Gebirgsregionen

Größe: ca. 46 bis 63 cm Körperlänge; ca. 91 bis 151 cm Flügelspannweite; Weibchen sind ca. 20 % größer als Männchen

Gewicht: ca. 900 bis 1800 g

Lebenserwartung: bis 30 Jahre

Nahrung: u. a. Ratten, Mäuse, Kaninchen und Skunks, aber auch Tauben, Enten, Fische und andere kleinere Eulen

Wissenswertes: Während der Paarungszeit im Januar und Februar lassen Männchen und Weibchen den typischen Ruf hu-hu huuh hu-hu hören. Die Stimme des Männchens ist tiefer als die des Weibchens.
Wie die meisten Uhus bauen Virginia-Uhus keine Nester, sondern benutzen gerne verlassene Greifvogelnester. Ihre meist 2 bis 4 Eier werden innerhalb von 28–35 Tagen ausgebrütet, wobei ausschließlich die Weibchen brüten. Die Jungtiere verlassen nach sechs bis sieben Wochen kletternd das Nest, nach 9 bis 10 Wochen sind die Jungtiere flügge.

Nach IUCN (Weltnaturschutzunion) nicht gefährdet

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Anas cyanoptera

männliche Zimtente

Verwandtschaft: Vögel > Gänsevögel > Entenvögel > Schwimmenten > Eigentliche Enten

Verbreitung: Nord- und Südamerika: USA, Mittelamerika, Peru, Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Falklandinseln

Lebensraum: Teiche, Sümpfe und Seen mit beständiger Vegetation

Lebensweise: paarweise oder in kleinen Gruppen von bis zu 20 Tieren

Größe: ca. 41 cm Körperlänge

Gewicht: ca. 340 g

Nahrung: pflanzliche und tierische Nahrung wie Wasserpflanzen, Grässer, Büten, Insekten und Schnecken

Wissenswertes: Zimtenten sind zwar Wasservögel, sie können sich aber auch an Land gut bewegen. In der Luft sind sie gewandte Flieger, die insbesondere auf Wanderungen in größeren Schwärmen synchronisierte Flugmuster bilden. Männchen sind während der Brutzeit ausgesprochen territorial und verteidigen ihr Revier erbittert gegen Artgenossen und Feinde. Weibchen schützen ihr Gelege, das ca. 24 lang bebrütet wird und um die 8 bis 10 Eier groß sein kann, indem sie die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich ziehen und sie vom Nest weglocken.

nach IUCN (Weltnaturschutzunion) nicht gefährdet

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Polyplectron napoleonis

männlicher Palawan-Pfaufasan

Verwandtschaft: Vögel > Hühnervögel > Fasanenartige > Pfaufasan

Lebensraum: feuchter Urwald in den Küstenebenen der philippinischen Insel Palawan

Lebensweise: monogam, tagaktiv

Flügellänge: Männchen bis zu 19 cm; Weibchen bis zu 17,5 cm

Gewicht: Männchen bis 450 g; Weibchen bis 325 g

Fortpflanzung: 20 bis 22 tage Brutzeit, mehrere Gelege pro Jahr

Nahrung: Insekten, Früchte und Samen

Wissenswertes: Das Männchen weist ein Gefieder auf, das sehr dicht mit grün- bis türkisfarbenen, irisierenden Federpartien besetzt ist. Auf dem Schwanz verlaufen diese auffallenden Augenin zwei Reihen. Rund um die Augen ist die Hautpartie rötlich gefärbt. Die Weibchen tragen dagegen ein unauffälliges dunkelbraunes Gefieder.

Der Bestand auf der Insel Palawan ist unbekannt. Diese Art gilt als gefährdet, da sie in den Urwäldern, in denen Holz geschlagen wird, nur noch mit deutlich geringeren Bestandszahlen vorkommt.

Nach Weltnaturschutzunion als “gefährdet” eingestuft

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