Grüner Leguan

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Iguana iguana

Verwandtschaft: Reptilien > Schuppenechsen > Schuppenkriechtiere > Leguane

Verbreitung: Mittel- und Südamerika von Mexiko bis ins südliche Brasilien. Der bevorzugte Lebensraum des Grünen Leguans ist der Wald des Tieflandes, meist in der Nähe von Bächen, Flüssen und Seen.

Nahrung: vegetarisch: v. a. Blätter, auch Früchte

Feinde: Schlangen und Raubkatzen. Die Eier werden von Nesträubern und auch von Menschen gern verzehrt. Als Baumbewohner sind Grüne Leguane durch ihre Färbung gut getarnt ist.

Wissenswert: 1844 gelangten die ersten Grünen Leguane in den Zoologischen Garten Berlin. Seit Jahrzehnten gehört diese Art zu den am häufigsten im Terrarium gepflegten Reptilien

Steckbrief:

Gesamtlänge:
Männchen: 120-140 (-230) cm
Weibchen: 90-110 cm

Gewicht: Männchen bis 10 kg

Bis 80 Eier in selbst-gegrabener Erdhöhle

Brutdauer: 65-115 Tage

Schutz: Washingtoner Artenschutzübereinkommen [WA] Anhang: II; EG-Verordnung 750/2013 [EG] Anhang: B; streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG [BG] Status: b

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Neue Wegweiser im Zoo

(Meldung vom 29.06.2015)

Wegweiser_15-04Verteilt im Zoo wurden neue Hinweisschilder zur Orientierung angebaut. Diese Wegweiser wurden eigens für uns von einer Künstlerin gestaltet und angefertigt und sollen nun durch unseren kleinen Zoo eine grobe Orientierung für unsere Besucher bieten. Wir hoffen, dass diese Schilder Ihnen auch so gut gefallen wie uns. Hier sehen Sie weitere Fotos von den Wegweisern: Continue reading „Neue Wegweiser im Zoo“

Straußwachtel

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Rollulus rouloul

Verwandtschaft: Vögel > Hühnervögel > Fasanenartige > Straußwachteln

Verbreitung: Südostasien. Dichter tropischer Regenwald, Bambushaine, Lichtungen mit Buschwerk. Kommt im Tiefland und in Regionen bis 1550 m Höhe über NN vor.

Nahrung: Früchte, Samen und Insekten

Feinde: Greifvögel, Schlangen und Raubsäuger

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Lebensweise: Sie sind tagaktiv und leben in kleinen Gruppen am Waldboden. Bei Gefahr oder anderen Störungen laufen sie fort, wenn nötig, flattern sie auch eine kurze Strecke in allen Richtungen davon. Der Gesang der Straußwachteln klingt wie „si-jul“.

Wissenswert: Das Nest wird halbkugelförmig in den Boden gescharrt, mit Falllaub begrenzt und dann ganz unter Falllaub versteckt. Dieses Kuppelnest wird so angelegt, dass es das grün gefiederte Weibchen sehr gut tarnt.

Steckbrief: Lebensdauer: ca. 5 Jahre; Größe: 25 bis 27 cm; Gewicht: 150 bis 190g; Gelege: 5 bis 6 Eier; Brutdauer: 18 Tage (nach 25 bis 30 Tagen des Schlupfes sind die Jungvögel selbstständig)

Markantes Zeichen des Männchens (oberes Bild) ist der rote Schopf auf dem Hinterkopf, der aus borstigen roten bis rotbraunen Federn besteht.

Gefährdung: nach IUCN potenziell gefährdet

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Rotohrbülbül

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Pycnonotus jocosus

Verwandtschaft: Vögel > Sperlingsvögel > Bülbüls > Echte Bülbüls

Verbreitung: Rotohrbülbüls bewohnen das tropische Asien von Indien bis Südostasien und China.

Ernährung: Früchte und Insekten

Aussehen: Männchen und Weibchen des Rotohrbülbüls sind gleich gefärbt. Seine kesse Haube ist, wie die obere Gesichtshälfte, der Nacken und sein mehr oder weniger vollständiges Brustband, schwarz gefärbt

Wissenswert: Er hat einen angenehm flötenden, fröhlichen und abwechslungsreichen Gesang. Den lässt das Männchen gerne vom höchsten Baum oder Busch hören. Um sein Revier abzustecken, wechselt es seine Singwarten

Steckbrief: Körperlänge: ca. 20 cm; Höchstalter: 8—16 Jahre; Gewicht: 25 –31 g; Gelege: 3—4 Eier; Brutzeit: ca. 12 Tage; Flügge: mit ca. 14 Tagen; Bis 4 Wochen nach Schlupf bei den Eltern

IUCN_LC

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Hauskaninchen

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Oryctolagus cuniculus f. domesticus

Verwandtschaft: Säugetiere > Hasenartige > Hasen > Wildkaninchen

Verbreitung: Ursprung des Europäischen Wildkaninchens in Spanien und Südfrankreich. Bereits in der Antike Verschleppung nach Italien, Mitteleuropa und auf die britischen Inseln. Heute weltweit. Im 18. und 19. Jahrhundert Exporte des Wildkaninchens nach Neuseeland, Australien und Nord– und Südamerika sowie Südafrika.

Ernährung: Blätter, Blüten, Gräser, Samen, Kräuter, Heu, Obst, Gemüse

Domestikation: Alle Hauskaninchen stammen vom Europ. Wildkaninchen ab. Schon die Römer hielten Kaninchen zur Jagd in großen Freianlagen. Die eigentliche Domestikation erfolgte im Mittelalter, als Mönche Kaninchen in Käfigen hielten und sie in der Fastenzeit aßen, da sie Kaninchen zur „fleischlosen Kost“ zählten. Im 16. Jhdt. gab es bereits verschiedene Rassen.

Lebensweise: Kaninchen leben in Kolonien, die gemeinsame Wohnbaue graben. Innerhalb der Kolonie gibt es Rangordnungen. Rangniedere Häsinnen gebären in Setzröhren.

Steckbrief: Lebensdauer: -12 Jahre; Gewicht: 0,7 – 8 kg; Tragzeit: 28-31 Tage; Wurfgröße: -15 Junge; Säugezeit: ca. 30 Tage

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Weißschwanz-Stachelschwein

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Hystrix indica

Verwandtschaft: Säugetiere > Nagetiere > Stachelschweinverwandte > Stachelschweine

Verbreitung: Vorderasien (Türkei, Saudi-Arabien, Iran, Irak, Pakistan, Indien) Stachelschweine sind sehr anpassungsfähig und besiedeln verschiedene Lebensräume, bevorzugen jedoch trockene Gebiete. Den Tag verbringen die nachtaktiven Nagetiere in Spalten und Erdhöhlen.

Ernährung: Knollen, Früchte, Rinde, Blätter

Bedrohung: Sie werden stark vom Menschen verfolgt. Ihr Fleisch wird in manchen Ländern gegessen, ihre Stacheln zu Schmuck verarbeitet und ihre Organe sind von Bedeutung in der Volksmedizin

Wissenswert: Die Stacheln sind verdickte, spitz zulaufende Haare. Diese werden bei Gefahr aufgestellt. Stachelschweine greifen an, indem sie sich umdrehen und die Stacheln dem Feind in den Körper rammen.

Steckbrief: Lebensdauer: über 20 Jahre; Tragzeit: 93 bis 105 Tage; Jungtierzahl: 1 bis 2; Säugezeit: ca. 40 bis 100 Tage

IUCN_LC

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Hausesel

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Equus africanus f. asinus

Verwandtschaft: Säugetiere > Unpaarhufer > Pferde > Afrikanischer Esel

Verbreitung: Nahezu weltweit

Zuchtgeschichte: Der Hausesel stammt vom afrikanischen Wildesel ab. Diese Wildesel (Equus africanus) gibt es freilebend nur noch in Nordost-Afrika. Bereits Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. waren Hausesel bei den Ägyptern weit verbreitet. In Mitteleuropa wurden Esel jahrelang in der Landwirtschaft eingesetzt. Bis ins 20 Jhr. dienten sie zum Transport von Lasten (Mülleresel). Durch den wachsenden Wohlstand und die zunehmende Motorisierung wurden sie fast verdrängt.

Kennzeichen: Esel sind äußerst lernfähig und haben eine sehr gute Ortskenntnis. Sie sind umgänglich, ausdauernd und anspruchslos.

Stockmaß 1,10 bis 1,30 m

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Stinktier (Streifenskunk)

Mephitis mephitis

Verwandtschaft: Säugetiere > Raubtiere > Hundeartige > Skunks > Streifenskunks

Verbreitung: Nordamerika: Graslandschaften mit Waldinseln, Weiden und Äckern

Ernährung: Nagetiere, Vögel, Eier, Insekten, Würmer, Obst, Beeren, Mais

Feinde: Skunks haben wenige Feinde. Das stinkende Sekret der Afterdrüsen ist eine wirksame Waffe. Greifvögel, die einen schlechten Geruchssinn haben, fressen Stinktiere.

Wissenswert: Bereits bei der Geburt sind die Stinkdrüsen gefüllt. Erwachsene Skunks spritzen Angreifern das Sekret bis zu 6 m weit gezielt ins Gesicht. Drohenden Skunks sollte man Respekt zollen.

Steckbrief: Größe: 80-100 cm; Körpergewicht: 1,5-5 kg im Herbst vor der Winterruhe; Höchstalter: 10 Jahre; Tragzeit: 59-77 Tage; Jungtiere: 2-10

Nach Weltnaturschutzunion (IUCN) nicht gefährdet

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Waschbär

Procyon lotor

Verwandtschaft: Säugetiere > Raubtiere > Hundeartige > Kleinbären > Waschbären

Verbreitung: Waschbären sind ursprünglich in Nordamerika verbreitet und wurden in Europa und Asien eingeführt. Sie bevorzugen Lebensräume mit Wasser.

Ernährung: Insekten, Nagetiere, Eier, Fische, Frösche

Feinde: Greifvögel, Schlangen und größere Raubtiere.

Lebensweise: Waschbären sind dämmerungs- und nachtaktiv und verbringen den Tag meistens in Baumhöhlen. Sie leben als Einzelgänger; die Männchen verteidigen ihre Reviere.

Wissenswert: Waschbären sind sehr anpassungsfähig. In manchen Teilen des Verbreitungsgebietes entwickelten sie sich zum Kulturfolger, die Versteckplätze in Gebäuden und Hofanlagen finden.

Steckbrief: Lebensdauer: 10, im Zoo über 20 Jahre; Tragzeit: 60 bis 73 Tage; Jungtierzahl: 2 bis 7; Säugezeit: 4 Monate; Geschlechtsreif mit 1 bis 2 Jahren

Nach Weltnaturschutzunion (IUCN) nicht gefährdet

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Katta

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Lemur catta

Verwandtschaft: Säugetiere > Primaten > Feuchtnasenprimaten > Lemuren > Gewöhnliche Makis

Verbreitung: Kattas leben im gebirgigen Südwesten der Insel Madagaskar. Für die Erhaltung der Kattas in Zoos existiert ein Europäisches Zuchtbuch (ESB).

Ernährung: Früchte (70%); Blätter (25%); Blumen (5%)

Feinde: Die größte Bedrohung ist die zunehmende Lebensraumzerstörung auf Madagaskar.

Lebensweise: Die tagaktiven Kattas leben in Gruppen bis zu 30 Tieren, bewegen sich in Bäumen, seltener am Boden. Weibchen sind Männchen gegenüber dominant. Letztere führen zur Paarungszeit “Stinkkämpfe“ mit desodorierten Schwänzen durch.

Steckbrief: Höchstalter: 27 Jahre; Gewicht: 2,5-3 kg; Tragzeit: 134-138 Tage; Jungtierzahl: 1(-2); Säugezeit: 3-4 Monate; Geschlechtsreife: 21-30 Monate

Schutz: Washingtoner Artenschutzübereinkommen [WA] Anhang: I; EG-Verordnung 750/2013 [EG] Anhang: A; streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG [BG] Status: s

IUCN-EN

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